Eine Photovoltaikanlage besteht aus einem elektrischen System und einer mechanischen Befestigung. Die Module erzeugen Strom; die Unterkonstruktion hält sie am Gebäude. Für eine gute Planung müssen beide Seiten zusammenpassen.
Der elektrische Weg
Solarzellen erzeugen bei Licht Gleichstrom. Mehrere Module werden entsprechend der Anlagenplanung verschaltet. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um. Schutz- und Messeinrichtungen ergänzen den Anschluss an Gebäude und Netz.
Ein Batteriespeicher ist optional. Er verschiebt die Nutzung eines Teils des erzeugten Stroms auf spätere Stunden. Bifaziale Module können Licht von beiden Seiten nutzen; diese Eigenschaft ist keine Alternative zur Einteilung nach Zelltechnologie.
Der mechanische Weg
Bei einer Aufdachanlage auf einem Ziegeldach führen Klemmen, Schienen, Dachhaken und Holzbefestigung die Kräfte in das Tragwerk. Die Dachdeckung braucht an den Anschlusspunkten ein passendes Detail.
Hier kommt die Ersatzpfanne ins Spiel
CLEVER-TILE® ersetzt am Befestigungspunkt einen Ziegel oder Dachstein. Die flexiblen Anformteile folgen den Nachbarprofilen. Der Dachhaken wird separat im Holz verschraubt. Eine Ersatzpfanne ist deshalb keine Alternative zum tragenden Haken, sondern ergänzt ihn.
Weitere Einzelheiten finden Sie unter Unterkonstruktion, Wechselrichter und im Montageüberblick.
